Der Golden Retriever

Golden Retriever sind sehr vielseitig und gelehrig. Als Familienhund bekannt, ist der Golden Retriever  als Begleit -, Therapie - und u. a. auch als Rettungshund sehr gut auszubilden und einsetzbar.

Ursprünglich wurde der Golden Retriever als Jagdhund (für die Arbeit nach dem Schuss) gezüchtet, daher sollten diese Hunde eine artgerechte Beschäftigung bekommen um rundum glücklich, zufrieden und ausgeglichen zu sein.

Dank den typischen "will to please" ("gefallen wollen") des Golden Retriever und der enormen Vielseitigkeit des Retriever gibt es verschiedene Möglichkeiten um mit ihn zu „arbeiten“ wie z.B. Begleithundetraining, Dummyarbeit (ideal zum Ausleben des Beute - und Bringtriebs), aber auch Agility, Fährtensuche, Therapie - und Rettungshundearbeit, sind wie für den Golden Retriever  gemacht und sehr beliebt.

Unsere Hunde gehören zu uns und in unserer Familie und sind wann immer es geht da wo auch wir sind.

Ob im Alltag am Wochenende oder im Urlaub, unsere Vierbeiner sind wo immer es möglich ist dabei und einfach mittendrin.


Quelle: Wikipedia   „Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“ sagte schon Heinz Rühmann!

 

 

Auszug aus dem Rassestandard

Apportierhund

Ursprungsland: England

Allgemeines Erscheinungsbild:
Symmetrisch, harmonisch, lebhaft, kraftvoll, ausgeglichene Bewegung, kernig bei freundlichem Ausdruck

Wesensmerkmale:
Der Golden Retriever ist ein außerordentlich anpassungsfähiger „Allzweckhund“



Ursprünglich wurde die Rasse als Jagdhunde gezüchtet. Heute finden sie viel Einsatz als Blindenführhunde, als Drogensuchhunde und helfen auch Behinderten als engster Lebensgefährte. Man kann dieses breite Spektrum an Wesensmerkmalen des Golden Retrievers erleben, wenn man seine Rolle als Familien- und Haushund mit dem Besuch auf Ausstellungen, mit der Arbeiten als Jagdhund, mit Unterordnung- und Agilityprüfungen verbindet. Er ist ein geschickter, intelligenter Hund von sehr gutem Wesen, der fühlt, was der Mensch von ihm erwartet, dem Mensch viel mehr schenkt, als der Mensch ihm zu geben vermag.

Zu den charakteristischen Merkmalen des Haltens eines Golden Retrievers gehört auch seine humorvolle Seite. Man muss sich rechtzeitig daran gewöhnen, viele ungewöhnliche Geschenke zu erhalten – Ausdruck der dieser Rasse angeborenen Apportierleidenschaft – Kissen, Handtücher, Socken, Kuscheltiere, Schuhe und mannigfaltige Haushaltungsgegenstände. Man sollte Geschenke immer freundlich entgegennehmen, seinem Hund Geschenke machen, etwa ein Stück Hundekeks oder sein Spielzeug. Man muss ganz einfach wissen, dass dieses Verhalten ganz natürlich ist, aus dem Instinkt kommt, es wäre unfair, den Hund zurechtzuweisen. Schließlich werden die Gegenstände nur vom Hund herumgetragen. Auf diese Weise wird eine Familie unglaublich ordentlich oder sie hat bald keine Socken oder Schuhe mehr zum Anziehen. Zuweilen wird sogar die schmutzige Wäsche aus dem Badezimmer apportiert.

Golden Retriever lieben ein Fleckchen für eigene Gartenarbeit. Pflanzt Frauchen oder Herrchen, folgen ihr/ihm gerne die Hunde und graben alles wieder aus.

Golden Retriever sind auch begeisterte Küchenhilfen, sitzen unter der Arbeitsplatte und sammeln die Abfälle ein. Es ist auch sinnvoll die Arbeitsplatte in der Küche stets aufgeräumt zu halten, schon mal kann es passieren, dass Kuchen, Brot oder andere Lebensmittel auf mysteriöse Weise einfach verschwinden…

Schwimmen ist die große Freude. Haben Sie wenig Gelegenheit dazu, kann die Sehnsucht so stark werden, dass sie sich auf die schmutzige, tellergrosse Pfütze stürzen!

Etwas ganz besonders Charakteristisches muss man auch verstehen, das ist ihre Art zu „sprechen“, die man keinesfalls als knurren verwechseln darf. Goldies können mit ihren Besitzern eine richtige Unterhaltung führen, von tiefen Kehllauten bis zu hohen Soprantönen…

Mit Golden Retrievern kann man wirklich sehr viel Freude haben…

Größe:

Rüde: 56-61cm

Hündin : 51-56cm

Gewicht:: 27-34kg

Kopf und Schädel:
Ausgeglichen und wohlgeformt, breiter Kopf, ohne grob zu sein, gut auf dem Hals sitzend, kräftiger, breiter und tiefer Fang. Fang von annähernd gleicher Länge wie der Schädel, ausgeprägter Stop, Nase schwarz

Augen:
Dunkelbraun, weit von einander eingesetzt, dunkle Lidränder

Behang:
Mittelgroß, ungefähr in Höhe der Augen angesetzt

Gebiss:
Kräftiger Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die unteren greift und die Zähne senkrecht zum Kiefer stehen.

Hals:
Von guter Länge, trocken und muskulös, keine Wamme

Vorhand:
Vorderläufe gerade mit kräftigen Knochen, Schultern gut zurückliegend, langes Schulterblatt bei gleicher Oberarmlänge, dadurch gut unter den Rumpf gestellt. Ellenbogen anliegend. Von vorne gesehen sollen die Vorderläufe und Ellenbogengerade stehen, weder nach innen, noch nach außen gedreht. Die Vorderläufe sollen kräftige Knochen aufweisen, die das Gewicht mit Leichtigkeit tragen. Der Rücken sollte eine gerade Linie vom Widerrist zum Rutenansatz bilden und weder abfallend noch hochgezogen sein.

Hinterhand:
Lende und Läufe kräftig und muskulös. Unterschenkel von guter Länge, gut gewinkelte Kniegelenke. Tiefe Sprunggelenke, die von hinten betrachtet gerade sind, nicht ein oder ausdrehend. Kuhhessigkeit ist im höchsten Maße unerwünscht. Die kräftige Muskulatur der Lendenpartie geht in eine ebenso kräftige Hinterhand über. Der Oberschenkel ist sowohl breit wie auch muskulös, der Unterschenkel lang, der Knochen zwischen Sprunggelenk und Pfoten kurz.

Pfoten:
Rund und geschlossen, nicht zu groß. Die Zehen nicht zu lang und gut gekrümmt, die Ballen gut ausgebildet und kräftig. Katzenpfoten.

Rute:
In Höhe der Rückenlinie angesetzt und getragen, bis zu den Sprunggelenken reichend, ohne Biegung am Rutenende. Der Rutenansatz verläuft in einer Linie mit dem Rücken. Die Rute wird gerade getragen, entweder in der Höhe des Rückens oder ein wenig darüber, aber weder hoch über dem Rücken getragen noch herunterhängend zwischen den Hinterläufen. Sie sollte auf der Unterseite eine gute Befederung aufweisen.

Gangart und Bewegung:
Kraftvoll mit gutem Schub. Gerade und parallel in Vor- und Hinterhand. Vortritt ausgreifend und frei, dabei in der Vorhand ohne ein Zeichen des Steppens. In der Bewegung sollte der Golden Retriever ein flüssiges, raumgreifendes Gangwerk zeigen und viel Schub aus der Hinterhand. Die Vorderläufe werden dabei nicht zu hoch gehoben, die Pfoten und der Vordermittelfuß drehen sich weder ein- noch auswärts. Die Beine bewegen sich parallel.

Haarkleid:
Glatt oder wellig, mit guter Befederung, dichte Wasserabstoßende Unterwolle, flach am Körper anliegend, leichte Befransung wie goldene Fahnen - nie seidig

Farbe:
Jede Schattierung von gold oder cremefarben, weder rot, noch mahagoni. Einige weiße Haare, allerdings nur an der Brust, sind zulässig

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen soll.

Anmerkung:
Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skotum befinden

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